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1855
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26. Dezember: Arnold Mendelssohn wird im schlesischen Ratibor als ältestes von 5 Kindern geboren. Ratibor ist auch bekannt als die Geburtsstätte des Dichters Josef von Eichendorffs. Vater Wilhelm Mendelssohn war dort Bahnhofsvorsteher, Mutter Aimée Louise Cauer ist die Tochter des Berliner Schuldirektors Jakob Ludwig Cauer.
Ein Onkel 2. Grades von Arnold Mendelssohn ist Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Dessen Vater Abraham Mendelssohn (1776-1835) ist ein Bruder Nathan Mendelssohns (1781-1852), des Großvaters von Arnold Mendelssohn.
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1864
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Erster Klavierunterricht bei Tschech, einem Lehrer des Gymnasiums, auf das er Ostern des gleichen Jahres vorzeitig von der Volksschule aus wechselt.
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1866
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Ausbruch des Preußisch-Österreichischen Krieges. Die Familie flieht von Ratibor nach Potsdam. Vater Wilhelm Mendelssohn, der sich im Lazarett in Ratibor freiwillig zum Sanitätsdienst gemeldet hatte, stirbt am 14. September an der Cholera.
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1867
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Im September übersiedelt Aimée Louise Cauer mit ihren Kindern endgültig nach Berlin.
Dort findet sie Unterstützung u.a. bei ihrer Schwester Emma Cauer und durch den Vetter ihres verstorbenen Mannes, Alexander Mendelssohn, dessen Bankhaus auch das Vermögen der Familie verwaltet.
In Berlin besucht Arnold Mendelssohn das Luisenstädtische Gymnasium, wo ihn u.a. Reinhold Succo (1837-1897) im Gesang unterrichtet. Succo hatte sich einen Namen gemacht als Komponist von Orgelwerken, Motetten und Psalmkompositionen. Er zählte zu den Mitbewerbern um die Nachfolge als Direktor des Königlichen Instituts für Kirchenmusik, die 1869 schließlich zu Gunsten Carl August Haupts entschieden wurde. Haupt (1810-1891), Organist der Parochialkirche in Berlin, wird auch neuer Klavierlehrer Arnold Mendelssohns.
Von dem weitläufig verwandten Eduard Wilsing (1809-1893), Komponist und Chorleiter, bei dem sich Arnold Mendelssohn nun häufiger aufhält, empfängt er nachhaltige musikalische Eindrücke.
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1872
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Arnold Mendelssohn verlässt Berlin und wechselt nach Danzig, wo er das Gymnasiums seines Onkels Eduard Cauer besucht.
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1873
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Erste Kompositionen. Anfertigungen von Abschriften klassischer Kompositionen, vor allem Mozarts.
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1876
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Abitur in Danzig. Auf Anraten der Mutter nimmt er im Sommersemester in Tübingen ein Jura-Studium auf, das er jedoch wenig später wieder aufgibt.
Im selben Jahr kehrt nach Berlin zurück und beginnt ein Studium am Königlichen akademischen Institut für Kirchenmusik (Orgelunterricht bei Carl August Haupt, sein Klavierlehrer wird Carl Albert Loeschhorn).
An der “Akademischen Hochschule für Musik” studiert er zugleich bei Wilhelm Taubert, Friedrich Kiel und August Eduard Grell.
Sonate für Violine und Klavier C-Dur.
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1878
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Ende des Studiums am Kirchenmusikinstitut.
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1880
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Zum Ende des Wintersemesters beendet Arnold Mendelssohn auch sein Studium an der Akademischen Hochschule. Grell erteilt ihm ein förderndes Zeugnis, in dem er ihm “bedeutendes Talent für Composition” bescheinigt.
6. April: Arnold Mendelssohn wird Organist und Chordirigent der “Neuen evangelischen Kirche” in Bonn. An der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität unterrichtet er zudem die evangelischen Theologiestudenten in Orgelspiel und Harmonielehre.
Hilfsprediger an der Neuen evangelischen Kirche ist zu dieser Zeit Friedrich Spitta, Sohn des Bach-Biographen Philipp Spitta. Letzterer hatte sich nachdrücklich für die Berufung Arnold Mendelssohns nach Bonn stark gemacht.
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1881
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26. Juli: Uraufführung der “Abendcantate.
Am 3. Advent wird Julius Smend als Nachfolger Friedrich Spittas als Hilfsprediger an die Neue evangelische Kirche in Bonn berufen. Zusammen mit Julius Smend und Friedrich Spitta gibt Mendelssohn in seiner Bonner Zeit den Anstoß zu einer Wiederentdeckung der Werke von Heinrich Schütz.
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1883
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1. September: Berufung zum Dirigenten des Musikvereins in Bielefeld und künstlerischer Leiter der Abonnementskonzerte. Daneben Organist der Altstädter Kirche und zeitweise auch Leitung des Männergesangvereins “Arion”. Mendelssohn tritt vor allem als Dirigent hervor, dirigiert Beethoven (u.a. dessen 9. Sinfonie), Mozart, Haydn, Werke seines Onkels Felix Mendelssohns (Meeresstille und glückliche Fahrt), aber auch zeitgenössische Werke wie Max Bruchs “Lied von der Glocke” (Oratorium für Soli, Chor und Orchester).
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1885
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12. November: Heirat mit der Graphikerin Maria Helene Louise Cauer.
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1886
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Berufung als Lehrer für Orgel und Theorie an das Konservatorium in Köln.
Freundschaft mit dem Komponisten Engelbert Humperdinck, dem Textdichter Hermann Wette und mit Hugo Wolf, dessen Liedschaffen ihn zu eigener, reicher Kompositionstätigkeit auf diesem Gebiet anregt.
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1889
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17. Februar: Beendigung des “Neckreigens” “Der Hagestolz” für Männerchor und Orchester
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1891
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Erste Pläne zu einer Beschäftigung mit dem “Elsi”-Stoff.
Komposition der “Frühlingsfeier”, Hymne für 2 Solostimmen, Chor und Orchestr.
Mendelssohn wird “Kirchenmusikmeister” der Evangelischen Kirche des Großherzogtums Hessen in Darmstadt und Dirigent des Darmstädter Kirchengesangsvereins.
6. Juli: “Die Frühlingsfeier” beendet.
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1892
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Hermann Wette übersendet Mendelssohn sein Libretto zum Schweizer Volksstück “Elsi, die seltsame Magd”
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1894
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Mai: Beendigung der Komposition der “Elsi”
Pläne zu einer Oper “Der Bärenhäuter” nach Märchen der Gebrüder Grimm
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1895
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10. August: “Der Schneider in der Hölle” beendet
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1896
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April: Uraufführung der Oper “Elsi, die seltsame Magd” im Kölner Stadttheater.
Wette übersendet den fertiggestellten Text der beiden ersten Akte des “Bärenhäuters” an Mendelssohn.
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1897
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Durch eine Indiskretion Humperdincks wird Siegfried Wagner auf den “Bärenhäuter”-Stoff aufmerksam und vertont ihn.
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1898
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Uraufführung der Oper “Der Bärenhäuter” von Siegfried Wager.
19. März: Der angesehene Musikrezensent Ernst Otto Nodnagel setzt sich publizistisch für Mendelssohn ein, veranstaltet in Berlin einen Liederabend ausschließlich mit Werken Arnold Mendelssohns, der sein Ansehen in der Öffentlichkeit nachhaltig steigert.
Mendelssohn wird vor allem als Liederkomponist bekannt.
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1899
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Verleihung des Professorentitels.
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1900
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9. Februar: Uraufführung der Oper “Der Bärenhäuter” von Arnold Mendelssohn im Berliner Theater des Westens.
Das erste maßgebliche A-cappella-Werk entsteht, die Sechs Spruchdichtungen aus dem “Cherubinischen Wandersmann” von Angelus Silesius.
Kantaten op. 13 und op. 17
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1901
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“Federzeichnungen” op. 20
Geistliche Chorwerke und vor allem Lieder erscheinen im Druck.
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1903
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Komposition von Goethes Festspiel “Pandora” (Oratorium)
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1904
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Komposition der dritten Oper “Die Minneburg”
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1906
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21. Oktober: Uraufführung von “Paria”, Chorkantate f. Soli, Chor und Orchester, in Duisburg.
29. November: Thomaskantor Karl Straube macht anlässlich eines Orgelkonzerts in Darmstadt die Bekanntschaft Mendelssohns und ist nach eigenen Angaben “tief beeindruckt” vom Hessischen Kirchenmusikmeister.
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1907
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Aufführung von “Paria” in Darmstadt
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1908
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Mendelssohn wendet sich wieder verstärkt der Komposition geistlicher Werke zu, die er in erster Linie für die Praxis der Kirchengesangvereine schreibt.
29. November: Uraufführung von “Pandora” in Duisburg.
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1909
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20. November: Aufführung der “Pandora” in Mannheim
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1910
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Aufführung der “Pandora” in Darmstadt und Bielefeld
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1911
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Die Gesänge für Frauenchor a cappella op. 42 und gemischten Chor op. 44 erscheinen im Druck. Sie stellen nach Meinung seines Schülers Heinrich Spittas einen kompositorischen Höhepunkt im Schaffen Arnold Mendelssohns dar.
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1912
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“Drei Madrigale” op. 47 nach Worten aus Goethes “Werther” und die Kantate “Aus tiefer Not” op. 54 erscheinen im Druck.
Leiter der Chorklasse am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt und Kontrapunktlehrer u.a. von Paul Hindemith.
Krankheit und persönliche Krise, ausgelöst durch die fortschreitende Geisteskrankheit seiner ältesten Tochter Dora in Folge einer Gehirnhautentzündung.
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1913
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Psalm 137 für Sopran-Solo, Chor und Orchester erscheint.
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1914
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10. Juli: Mendelssohn beendet die Komposition der Klaviersonate e-Moll op. 66. Beginn einer intensiven kompositorischen Auseinandersetzung mit der reinen Instrumentalmusik.
Verleihung des Ritterkreuzes des Ludwigsordens durch den Großherzog von Hessen, Ernst Ludwig.
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1916
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Im Druck erscheinen die “Suite für Blasinstrumente” op. 62 und das Streichquartett op. 67.
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1917
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Sonate fis-Moll op. 70 für Violoncello und Klavier erscheint.
Komposition des Trios für 2 Violinen und Klavier op. 76 und der Suite op. 78.
Die theologische Fakultät der Universität Gießen ernennt ihn zum Ehrendoktor. Als Dank widmet er der Fakultät seine geistliche Kantate “Zagen und Zuversicht” op 84
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1918
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Veröffentlichung der “Modernen Suite für Klavier” op. 79
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1919
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Ernennung zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin
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1920
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Drei Motetten op. 81 erscheinen im Druck. Sie zeigen nach Heinrich Spitta “zum ersten Male den neuen Stil” Arnold Mendelssohns.
16. Juli: Angeregt durch Straube und den Besuch einer Abendmusik des Thomanerchores in der Leipziger Thomaskirche beginnt Mendelssohn mit der Komposition der “Geistliche Chormusik” op. 90, einer Sammlung von 14 Motetten zum Kirchenjahr nach dem Vorbild von Heinrich Schütz.
18. Oktober: Uraufführung der 1. Sinfonie Es-Dur op. 85 in Darmstadt. Dirigent: Michael Balling
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1921
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17. März: Mendelssohn vollendet das Violinkonzert op. 88
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1922
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16. Oktober: Abschluß der Komposition des Liedzyklus “Lieder einer Frau” op. 91
20. Dezember: Vollendung der 2. Sinfonie C-Dur op. 92
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1923
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Die “Deutsche Messe” für 8-stimmigen gemischten Chor op. 89 wird veröffentlicht.
23. Januar: Über Straube bittet Wilhelm Furtwängler Mendelssohn um Zusendung seiner neuen Sinfonie “bevor er irgendwie anderweitig darüber verfügt”.
30. November: Mendelssohn vollendet die Komposition der 3. Sinfonie F-Dur op. 95.
Verleihung des Georg-Büchner-Preises durch das Land Hessen.
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1924
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1. Mai: Mendelssohn wendet sich über Straube an Furtwängler wegen der ihm inzwischen zugesandten Sinfonie.
8. Dezember: Uraufführung der 3. Sinfonie F-Dur op. 95 in Halle/Saale.
Aufführung der 2. Sinfonie in Hamburg.
Auf Empfehlung Straubes hält sich Kurt Thomas zu einem Studienaufenthalt bei Arnold Mendelssohn in Darmstadt auf.
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1925
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22. August: Furtwängler reagiert hinsichtlich einer Aufführung der Sinfonie ablehnend.
Günter Raphael hält sich zu einem Studienaufenthalt bei Arnold Mendelssohn in Darmstadt auf.
Ende Februar: Abschluß der “Geistlichen Chormusik”.
Aufführung der 3. Sinfonie in Bielefeld.
Ehrendoktorwürde der Stadt Leipzig, der er seine “Geistliche Chormusik” gewidmet hatte.
Die “Neue Bachgesellschaft” wählt ihn zum “Mitglied des Ausschusses”
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1926
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Das 2. Streichquartett B-Dur op. 83 erscheint im Druck.
Für den Leipziger Lehrergesangverein schreibt er die Kantate “Verklärung”.
Ende Mai bis Juni hält er sich bei Straube in Leipzig auf, Ende September hält er auf dem 14. Deutschen Bach-Fest in Berlin einen Vortrag über Friedrich Eduard Wilsings Oratorium “De profundis” und seine Aufführung in der Berliner Singakademie. Mitte Oktober ist er wieder in Darmstadt und hält anlässlich der “5. Reichsschulmusikwoche” einen Vortrag über Die Bearbeitungen von Volksliedern für die Schule.
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1927
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26. Juli: Die Philosophische Fakultät der Universität Tübingen ernennt ihn zum Ehrendoktor. Als Dank widmet er der Fakultät das 3-chörige A-cappella-Werk “Das Gebet des Herrn” op. 105.
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1928
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Komposition der 6 Choralvorspiele op. 104 für Orgel.
Die Preußische Staatsakademie verleiht ihm den Beethovenpreis.
Die Heinrich-Schütz-Gesellschaft beruft ihn in den “Direktorialausschuß”.
Mendelssohns Bearbeitung der Lukaspassion von Schütz erscheint.
25. Dezember: Ehefrau Maria stirbt.
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1929
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Uraufführung des 3-chörigen “Gebet des Herrn” op. 105 in der Tübinger Stiftskirche
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1930
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Darmstadt verleiht Arnold Mendelssohn die Ehrenbürgerwürde.
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1931
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Aufführung des “Gebet des Herrn” op. 105 in Flensburg
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1932
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Das Konzert für Violoncello und Orchester g-Moll entsteht und wird im gleichen Jahr im Sender Frankfurt/M. unter Hans Rosenbaud mit Hans Andrä als Solisten uraufgeführt.
Komposition des Oratoriums “Jonas” (verschollen).
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1933
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16. Juni: Uraufführung der “ Seligpreisungen” op. 116 in der Leipziger Thomaskirche unter Mitwirkung des “Gewandhaus-Quartetts”.
19. Februar: Mendelssohn erliegt in seinem Haus in Darmstadt einem Herzschlag.
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